FAQ – Traglufthalle

  • Die fehlende Wasserfläche für Vereine, Schulen und die Öffentlichkeit in unserer Region wurden mehrfach nachgewiesen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Projekte lanciert, die aus unterschiedlichen Gründen scheiterten. Zuletzt wurde die fehlende Wasserfläche durch eine Studie im Auftrag des Gemeindeverbundes aarau regio 2018 bestätigt.
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  • Der Lehrplan 21 verschärft die fehlende Wasserfläche zusätzlich. Um den LP21 umsetzen zu können, ist die Region dringend auf zusätzliche Wasserfläche angewiesen, denn der LP21 sieht den Kompetenzbereich «Bewegen im Wasser» als obligatorisch zu erreichende Kompetenz vor. Als Orientierungspunkt wird die 4. Primarklasse genannt. Dann sollen alle Schülerinnen und Schüler den Wasser-Sicherheits-Check (WSC) erfolgreich absolvieren können. Dafür müssen sie regelmässig im Wasser üben können.
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  • Die Vereine und die Öffentlichkeit haben im Sommer ein grosses Angebot an Freibädern. In den Wintermonaten stehen hingegen nur die eingeschränkt nutzbaren Schulhallenbäder Telli (Aarau), Schönenwerd und Oberentfelden zur Verfügung.
  • Vereine aus den Wassersportarten Schwimmen, Para Schwimmen, Triathlon, Tauchen, Lebensrettung (SLRG) etc. benötigen für die Wintermonate Wasserfläche, um ihr sehr gutes Sommerangebot auch in den Wintermonaten adäquat weiterführen zu können.
  • Die Traglufthalle ist die einzige Übergangsvariante bis ein regionales Hallenbad gebaut wird. Dies wird jedoch erst in den kommende 15 bis 20 Jahren der Fall sein.
  • Die Wärmedämmung von neuen Traglufthallen ist deutlich besser als die Dämmung von älteren Gebäuden (siehe Fotos im Anhang). 
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  • Zum Vergleich:
  • – Traglufthalle u-Wert 0.5-1.1 Wm2K
  • – Moderne Fassade u-Wert 0.2 Wm2K
  • – Gute Fenster u-Wert 0.9 Wm2K
  • – Außenwand aus Mauerziegeln 24cm 1.5 Wm2K
  • – Außenwand aus Mauerziegeln 26.5cm 1.3 Wm2K
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  • Die Erstellungskosten der Traglufthalle betragen nur ca. 10% der Kosten eines vergleichbaren Hallenbades.
  • Das Freibad Suhr wird nur 5 Monate im Jahr genutzt. Mit der Traglufthalle kann die Wasserfläche das ganze Jahr über genutzt werden, ohne grosse zusätzliche Emissionen (Lärm/Licht) zu erzeugen.

Der Energieverbrauch ist vergleichbar mit den Sommermonaten.

Die KVA verfügt über genügend Kapazität, um die Traglufthalle langfristig mit Energie zu versorgen.

Die Berechnungen wurden durch den Badplaner, die KVA und die Betriebsleitung gemeinsam im November 2020 getätigt.

  • Die Traglufthalle steht allen Nutzergruppen zur Verfügung und stellt sicher, dass Öffentlichkeit, Schulen und Vereine auch im Winter die Möglichkeit haben, ihrem Sport nachzugehen.
  • Die Traglufthalle hilft dem Leistungssport (Schwimmen, Para Schwimmen, Triathlon, Open Water) weiter konkurrenzfähig zu trainieren. Es ist keine Trainingsstätte nur für den SC Aarefisch.
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  • Die Traglufthalle steht auch vielen anderen Nutzergruppen zur Verfügung:
  • – Schulen: Umsetzung Lehrplan 21
  • – Vereine: Schwimmen, Triathlon, Para Schwimmen, SLRG etc.
  • – Öffentlichkeit
  • Schulen: 20% Wasserfläche
  • Vereine: 50% Wasserfläche
  • Öffentlichkeit: 30% Wasserfläche

Dieser Belegungsplan ist noch provisorisch.

      • Nein, die Sommersaison (Mai bis September) beliebt unverändert.

      Der Auf-/Abbau dauert ca. 5 Tage und wird mit Manpower vom Schwimmclub Aarefisch unterstützt.

Die Gemeinden profitieren bei sehr niedrigen Kosten von einer ganzjährig nutzbaren Sportanlage.

Die Sportanlage wird von vielen Gemeinden mitgetragen.

Durch die Renovationen der Garderobenanlagen im Freibad Suhr-Buchs-Gränichen wird die Badi deutlich aufgewertet. Diese kostenintensive Aufwertung kann durch dieses Projekt auf viele Schultern verteilt werden.

Ja, Privatpersonen können jeden Tag ca. 8-10 Stunden in der Traglufthalle schwimmen.

Das Verkehrsaufkommen wird im Vergleich zu den Sommermonaten ungleich geringer sein.

In den Wintermonaten ist die Auslastung gleichmässig. Spitzentage wie im Hochsommer, die für hohes Verkehrsaufkommen verantwortlich sind, sind nicht zu erwarten.

Die Verteilung der Wasserflächen erfolgt wie bis anhin durch die Betriebsleitung in Absprache mit der Betriebskommission.

Der Eintrittspreis ist noch nicht festgelegt. Er wird sich aber an den aktuellen Preisen orientieren.

Essentielle Beteiligung am Betrieb der Traglufthalle (30‘000 Franken pro Jahr)

Manpower bei der Organisation des Betriebes der Traglufthalle